Er leitet die Streitpraxis und die Geschäftsstrategie der Kanzlei. Er vertritt Mandanten in Handelsstreitigkeiten und Strafsachen von der ersten Analyse bis zum Urteil — und überall dort, wo eine Einigung mehr bringt als ein Urteil, verhandelt er für sie: Vergleichsverhandlungen mit der Gegenseite, Verhandlungen über komplexe Geschäfte und Krisenlagen, Vorbereitung und Durchführung von Vernehmungen. Die Streitigkeiten und Transaktionen, die er betreut, reichen von Hunderttausenden bis zu zweistelligen Millionenbeträgen in Kronen, darunter Vertragsbeziehungen in regulierten Branchen.
Verhandeln und Prozessieren sind für ihn eines: An den Verhandlungstisch kommt er mit vorbereiteter prozessualer Munition, und vor Gericht verliert er die Tür zur Einigung nie aus dem Blick. Seine Fälle baut er ebenso auf das Recht wie auf die Psychologie des Entscheidens — Kahneman, Tversky, Argyris, Schön und Schein stehen bei ihm nicht zur Zierde im Regal, sondern in der Argumentation.
Neun Jahre hinter dem Radiomikrofon haben ihn gelehrt, Kompliziertes so zu sagen, dass die Leute es auch hören — im Gerichtssaal, am Verhandlungstisch und auf einer Aufnahme, die eines Tages Beweis sein kann.
Die Vorbereitung auf eine konkrete Auseinandersetzung und deren Führung bietet die Kanzlei als eigenständige Leistung an: War Room.
Außerhalb der Anwaltschaft erforscht er die Logik der Macht anhand sozialer Simulationen, und er schreibt Bücher.
Anatomie eines Betrugs: Wie ich vier Figuren und eine sehr teure Lektion kaufte
Als Anwalt habe ich einem Fremden Geld vorausgeschickt und die halbe Ware bekommen. Hier steht Minute für Minute, was ich danach getan habe — und warum das Geld zurückkam, was Opfern von Marktplatzbetrug fast nie passiert.
Schach, Poker, Monopoly — und Mensch ärgere Dich nicht: Vier Spiele, die Sie vor Gericht spielen, ohne es zu wissen
Das Recht gibt sich als Regelsystem. Es funktioniert eher wie vier verschiedene Spiele zugleich — eines mit vollständiger Information, eines mit verdeckter Information, eines um Ressourcen und eines, das mit einem Würfelwurf entschieden wird. Eine dichte populärwissenschaftliche Betrachtung dessen, was Spieltheorie, Verhaltensökonomie und Rechtssoziologie über Position, Bluff, Kapitalakkumulation und den Glauben an die „Gerechtigkeit" sagen — von Kotow und von Neumann über Kahneman und Galanter bis Schelling.
Der Anwalt als Illusionist: Magie, Therapie oder PR — was der Mandant tatsächlich braucht
Mandanten kommen mit Problemen zum Anwalt, auf die das Recht keine Antwort hat. Statt eines Therapeuten, eines Mediators, eines Krisen-PR-Spezialisten oder eines Konflikttrainers engagieren sie einen Anwalt — und der versucht zu zaubern. Eine dichte populärwissenschaftliche Betrachtung dessen, was therapeutic jurisprudence, Edgar Schein, Russell Ackoff und moderne Krisenkommunikation zu dieser Grenzrolle sagen.
Mit Terroristen verhandelt man nicht: Der irrationale Gegner ist Schädling
Die klassische Spieltheorie setzt einen rationalen Akteur voraus. Was aber, wenn auf der anderen Seite jemand sitzt, dessen Ziel nicht ist zu gewinnen, sondern Sie zu zerstören — auch um den Preis des eigenen Untergangs? Eine dichte populärwissenschaftliche Betrachtung dessen, was Spieltheorie, Evolutionsbiologie und klinische Psychologie über den irrationalen Gegner sagen — und welche Strategien bleiben, wenn Harvard nicht reicht.
Psychologie der Beteiligten: Wie ein Richter entscheidet, was jede Seite will, nicht weiß, dass sie will, und sagt, dass sie will
Das Gericht ist keine Gerechtigkeitsmaschine, der Mandant kennt seine eigenen Interessen nicht wirklich, und die Gegenseite belügt am stärksten sich selbst. Eine dichte populärwissenschaftliche Betrachtung dessen, was die heutige Forschung über die Psychologie aller Beteiligten in einem Rechtsstreit sagt — von Danziger über Burton und Argyris bis Stone, Patton & Heen.
Paragraphen sind nur das Fundament: Psychologie und Taktik im Rechtsstreit
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Die Rechtsprechung der letzten zwei Jahre zeigt, dass eine Prozesspartei im Zivilverfahren weit mehr verlangen kann, als die Lehrbücher nahelegen. Sieben prozessuale Werkzeuge, die über scheinbar klare Verfahren entscheiden.
Wenn ein Mandant mit einer unbezahlten Rechnung über zwanzigtausend Kronen zu uns kommt, haben wir zwei Möglichkeiten. Ihm sagen, dass unser Stundensatz höher ist als seine gesamte Forderung, und ihn nach Hause schicken. Oder ihm helfen.