Er leitet die Streitagenda der Kanzlei und die Geschäftsstrategie. Er vertritt Mandanten in Handelsstreitigkeiten und Strafsachen — von der ersten Einschätzung, ob sich ein Rechtsstreit lohnt, bis zum Urteil oder Vergleich. Neun Jahre Erfahrung als Moderator und Redakteur im Rundfunk zeigen sich im Gerichtssaal: Er argumentiert präzise, verständlich und überzeugend.
Seine Verfahren baut er ebenso konsequent auf den Vorschriften wie auf der Psychologie des Entscheidens auf. Zu Hause stehen ihm Hunderte Bände rechtswissenschaftlicher, psychologischer und Managementliteratur zur Verfügung — von Kahneman und Tversky über Argyris, Schön und Schein bis zu den Klassikern der Harvard Negotiation School — auf die er in der strategischen Vorbereitung jedes größeren Streits zurückgreift. Sein Grundsatz ist Höflichkeit und Anstand; wittert er Unrecht, nimmt er kein Blatt vor den Mund.
Neben der Anwaltspraxis erforscht er Machtlogik — sowohl aus rechtlicher Perspektive als auch durch soziale Simulationen, die er im Rahmen der Plattform GAGOO entwirft. Sachverhalte betrachtet er isomorph: Dieselben Prinzipien, die einen Rechtsstreit bestimmen, wirken auch in Geschäftsverhandlungen oder in der Teamdynamik. In seiner verbleibenden Freizeit schreibt er Bücher.
Schach, Poker, Monopoly — und Mensch ärgere Dich nicht: Vier Spiele, die Sie vor Gericht spielen, ohne es zu wissen
Das Recht gibt sich als Regelsystem. Es funktioniert eher wie vier verschiedene Spiele zugleich — eines mit vollständiger Information, eines mit verdeckter Information, eines um Ressourcen und eines, das mit einem Würfelwurf entschieden wird. Eine dichte populärwissenschaftliche Betrachtung dessen, was Spieltheorie, Verhaltensökonomie und Rechtssoziologie über Position, Bluff, Kapitalakkumulation und den Glauben an die „Gerechtigkeit" sagen — von Kotow und von Neumann über Kahneman und Galanter bis Schelling.
Der Anwalt als Illusionist: Magie, Therapie oder PR — was der Mandant tatsächlich braucht
Mandanten kommen mit Problemen zum Anwalt, auf die das Recht keine Antwort hat. Statt eines Therapeuten, eines Mediators, eines Krisen-PR-Spezialisten oder eines Konflikttrainers engagieren sie einen Anwalt — und der versucht zu zaubern. Eine dichte populärwissenschaftliche Betrachtung dessen, was therapeutic jurisprudence, Edgar Schein, Russell Ackoff und moderne Krisenkommunikation zu dieser Grenzrolle sagen.
Mit Terroristen verhandelt man nicht: Der irrationale Gegner ist Schädling
Die klassische Spieltheorie setzt einen rationalen Akteur voraus. Was aber, wenn auf der anderen Seite jemand sitzt, dessen Ziel nicht ist zu gewinnen, sondern Sie zu zerstören — auch um den Preis des eigenen Untergangs? Eine dichte populärwissenschaftliche Betrachtung dessen, was Spieltheorie, Evolutionsbiologie und klinische Psychologie über den irrationalen Gegner sagen — und welche Strategien bleiben, wenn Harvard nicht reicht.
Psychologie der Beteiligten: Wie ein Richter entscheidet, was jede Seite will, nicht weiß, dass sie will, und sagt, dass sie will
Das Gericht ist keine Gerechtigkeitsmaschine, der Mandant kennt seine eigenen Interessen nicht wirklich, und die Gegenseite belügt am stärksten sich selbst. Eine dichte populärwissenschaftliche Betrachtung dessen, was die heutige Forschung über die Psychologie aller Beteiligten in einem Rechtsstreit sagt — von Danziger über Burton und Argyris bis Stone, Patton & Heen.
Paragraphen sind nur das Fundament: Psychologie und Taktik im Rechtsstreit
Warum die besten Anwälte nicht nur das Gesetzbuch lesen — eine populärwissenschaftliche Betrachtung dessen, was die Verhaltensökonomie und die Harvard Negotiation School über Verhandlung, kognitive Verzerrungen und die Psychologie von Streitigkeiten sagen.
Was Sie im Zivilprozess verlangen können — und was Sie bisher nicht wussten
Die Rechtsprechung der letzten zwei Jahre zeigt, dass eine Prozesspartei im Zivilverfahren weit mehr verlangen kann, als die Lehrbücher nahelegen. Sieben prozessuale Werkzeuge, die über scheinbar klare Verfahren entscheiden.
Wenn ein Mandant mit einer unbezahlten Rechnung über zwanzigtausend Kronen zu uns kommt, haben wir zwei Möglichkeiten. Ihm sagen, dass unser Stundensatz höher ist als seine gesamte Forderung, und ihn nach Hause schicken. Oder ihm helfen.